Die Suche kann einige Sekunden in Anspruch nehmen.
Wir bitten Sie einen Moment um Geduld.

 

Geothermie

Geothermie (Erdwärme) ist eine nahezu unerschöpfliche Energiequelle, die sich unabhängig von Klima, Tages- und Jahreszeit für die Wärmegewinnung und Stromproduktion nutzen lässt. Aufgrund der unterschiedlichen Temperaturen in den verschiedenen Erdschichten wird zwischen der untiefen und der tiefen Geothermie unterschieden. Die untiefe Geothermie mit Erdsonden von wenigen 100 Metern Länge wird in der Schweiz schon heute in Kombination mit Wärmepumpen genutzt, um Heizwärme und Brauchwarmwasser zu gewinnen. Bei der tiefen Geothermie unterscheidet man die hydrothermale Erschliessung, d.h. die Nutzung von im Untergrund zirkulierendem Heisswasser, und die petrothermale Erschliessung. Hierbei wird nach Aufspaltung des Felsens aus der Oberfläche Wasser in die Tiefe injiziert, mit Druck durch die Klüfte getrieben und wieder an die Oberfläche gepumpt. Beide Verfahren nutzen die in Tiefen von drei bis fünf Kilometer vorhandenen Temperaturen von 100 bis 200 Grad. Der realisierbare elektrische Wirkungsgrad liegt bei unter 15 Prozent. Beide Verfahren der Stromerzeugung mit Tiefengeothermie befinden sich erst im Stadium von Pilotprojekten.


Anteil am Produktionsmix Schweiz (2014): 0%

 

Weitere Informationen finden Sie in den Basiswissendokumenten des VSE.

Mehr