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Windenergie

Unter den neuen erneuerbaren Energien ist die Windenergie die kostengünstigste Technologie − sofern die Anlagen an Standorten mit genügend Windaufkommen laufen und günstige Voraussetzungen für die Netzanbindung gegeben sind. In der Schweiz eignen sich dazu nur 0,7 Prozent der Landesfläche (Meteotest), hauptsächlich auf den Höhen des Juras und in den Alpen.


Aktuell trägt Windstrom in der Schweiz pro Jahr rund 90 GWh zur Landeserzeugung bei, was dem Bedarf von rund 25 000 Haushalten entspricht. Dutzende von Ausbauprojekten sind gegenwärtig in Planung, so dass der Anteil am Strommix in den nächsten Jahren steigen wird, wenngleich Bürgereinsprachen die Projekte zu Anfang oft blockieren. Die Produktion von Windenergie fällt zu etwa einem Drittel in das Sommer- und zu zwei Dritteln ins Winterhalbjahr. Sie lässt sich nicht steuern, denn Windkraftanlagen erzeugen nur bei Wind Strom. Demgemäss sind zuverlässige Produktionsprognosen, die für Stromproduktionsanlagen wichtig sind, nur für wenige Stunden möglich. Für die Integration von Windenergie in das Versorgungssystem ist deshalb ein Zusammenspiel mit Pumpspeicherkraftwerken nötig.

 

Anteil der weiteren erneuerbaren Energien inkl. Windenergie am Produktionsmix Schweiz (2014): 3,8%

 

Weitere Informationen finden Sie in den Basiswissendokumenten des VSE.

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